Eine Hombrucher Weihnachtsgeschichte

Das hat Tradition in der Weihnachtszeit. Menschen, die unterwegs sind, an Türen klopfen und hoffen, dass ihnen geöffnet wird. Schon bei Maria und Josef war das so. Wie jeder weiß, zogen sie vor zweitausend Jahren nicht nur nach Betlehem, um einen guten Stall für ihren Esel zu finden. Der Beginn einer wunderbaren Geschichte!

So schön wie an der Fleming Apotheke (hinten links), der Volksbank (hinten rechts) und REWE Schulenburg (als Spiegelung in der Autoscheibe) soll die gesamte Harkortstraße leuchten. Dafür werden der HF-Vorstand Bernd Gratschek (v. l.) und Max die Briefe des Hombruch-Forums verteilen. (Foto: Peter Otworowski/Hombruch-Forum e. V.)

Auch Bernd Gratschek vom Vorstand des Hombruch-Forums (HF) und der vierzehnjährige Max wollen sich in den nächsten Tagen auf den Weg begeben. Nicht etwa nach Bethlehem, sondern über die Hombrucher Harkortstraße. Und auch ohne Esel. Denn die müssen die Schafe auf dem Deich vor den bösen Wölfen beschützen. Das stand letztens in der Zeitung und ist eine andere Geschichte. Kommen wir daher zurück zu Bernd Gratschek und Max. Ohne Esel, aber dafür mit einem dicken Stapel an Briefen sind sie jetzt in Hombruch unterwegs. Gemeinsam möchten der HF-Vorstand und der Schüler der Robert-Koch-Realschule für mehr Weihnachtsbeleuchtung an der Harkortstraße werben. „Ergänzend zu dem baumgebundenen System des Hombruch-Forums wäre es sehr schön, wenn Geschäftsleute und Immobilieneigentümer zusätzliche Weihnachtsbeleuchtung anbringen könnten“, hofft Bernd Gratschek und appelliert an die Hombrucherinnen und Hombrucher: „Bitte helfen Sie uns, im nächsten Jahr Hombruch noch weihnachtlicher gestalten zu können!“ Dafür wird ein einheitliches System mit sogenannten Ice Lites angestrebt, die an Fassaden und Vordächern angebracht werden können. „Aus finanziellen und baurechtlichen Gründen können die Kosten dafür nicht vom Hombruch-Forum getragen werden“, so der HF-Vorstand.

Um die Anschaffungs- und Unterhaltskosten überschaubar zu halten, hat Bernd Gratschek mit dem HF-Mitglied und Lichtspezialisten Bellluci einen Vorzugspreis ausgehandelt. Der beträgt je Meter des Lichtsystems 28,80 Euro inklusive Umsatzsteuer zuzüglich 6,55 Euro je Meter inklusive Umsatzsteuer für das Auf- und Abhängen. „Sicherlich ein überschaubarer Preis, der zudem steuerlich geltend gemacht werden kann!“, meint Bernd Gratschek. Um die Stromkosten brauche man sich ebenfalls nicht zu kümmern, da diese freundlicherweise von DEW21 getragen werden.

Dies alles und noch viel mehr steht in dem Schreiben des HF-Vorstands, das Bernd Gratschek und Max in den nächsten Tagen verteilen werden. Außerdem liegen jedem Brief ein Antwortbogen und ein frankierter Rückumschlag bei. „Wir möchten es den Geschäftsinhabern und Hauseigentümern so einfach wie möglich machen, sich für eine durchgehende Weihnachtsbeleuchtung zu engagieren“, erläutert der HF-Vorstand, der davon träumt, dass das Lichtkonzept „Hombrucher Weihnachtsbeleuchtung“ bald schon entlang der gesamten Harkortstraße ausgedehnt werden kann. „Schauen Sie sich einmal den Bereich um REWE Schulenburg, die Fleming Apotheke und die Volksbank an. Dort erhalten Sie einen guten Eindruck, wie schön ein durchgehendes System wäre“, rät der 46-Jährige.

Genau das ist auch der Grund, warum Bernd Gratschek und Max sich jetzt auf den Weg begeben. Denn noch bis zum 6. Januar leuchtet die Weihnachtsbeleuchtung, bevor sie für knapp elf Monate wieder abgebaut wird. „Also öffnen Sie in den nächsten Tagen ihre Türen und Herzen, wenn unser Vorstand bei Ihnen anklopft“, bittet das Hombruch-Forum die Hombrucher Geschäftsinhabern und Hauseigentümern. Vielleicht kann so eine weitere wunderbare Geschichte beginnen. Mit Bernd Gratschek und Max, aber ohne Esel, der ja - wie Sie wissen - anderweitig beschäftigt ist.

Interessierte können sich beim Hombruch-Forum melden ...

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