Ein Sonntag mit mehr als St. Martin

Bei milden Temperaturen und schönstem Herbstwetter wurde am 8. November 2015 der Martini-Sonntag in Dortmund-Hombruch gefeiert. Dazu hatten das Schaustellerehepaar Erni und Leo Fichna, das Stadtbezirksmarketing Dortmund-Hombruch, das Hombruch-Forum, die Lions Clubs Wetter (Ruhr) und Dortmund-Hanse sowie viele weitere Akteure eingeladen. Genießen Sie hier einige fotografische Impressionen des Festes ...

Richtige Hingucker des Sonntags waren die Harkort-Figuren, die im Rahmen des Mein-Friedrich-Benefizkunstevent 2015 auf dem Hombrucher Marktplatz ausgestellt waren. (Fotos, falls nicht anders vermerkt: Peter Otworowski/Hombruch-Forum e. V.)

Gruppenbild mit MeinFriedrich-Figuren und Stephan Harkort (2. v. r.), der nicht so heißt, sondern tatsächlich ein Verwandter von Friedrich Harkort ist: Bezirksbürgermeister Hans Semmler (v. l.), Dr. Felix Tenbieg vom Lions Club Dortmund-Hanse, der Bundestagsabgeordnete Thorsten Hoffmann und MeinFriedrich-Projektinitiator Dr. Helmut Franzen vom Lions Club Wetter (Ruhr).

Schnell nahmen die Besucherinnen und Besucher erste vorsichtige Kontakte zu den roten, blauen oder grauen Gesellen auf, um sich ...

... für ein Erinnerungsfoto ablichten zu lassen, oder ...

... über das gelungene MeinFriedrich-Benefizevent zu fachsimpeln.

Als wichtige Ergänzung zur MeinFriedrich-Ausstellung auf dem Hombrucher Marktplatz informierte Tilo Cramm mit einem Vortrag und vielen Bildern über das Leben und Wirken des Industriepioniers Friedrich Harkort.

Über 50 Zuhörerinnen und Zuhörer kamen ins Südwest-Forum, um den Vortrag von Tilo Cramm zu verfolgen.

Für ihren Einsatz bei der MeinFriedrich-Ausstellung und beim Harkort-Vortrag bedankten sich bei Dr. Helmut Franzen (2. v. l.) vom Lions Club Wetter (Ruhr) und Tilo Cramm (3. v. l.) Bezirksbürgermeister Hans Semmler (rechts) und Peter Otworowski vom Hombruch-Forum (links). (Foto: Viola Meding/Hombruch-Forum e. V.)

Für schöne Töne am Martini-Sonntag sorgte unter anderem der Bläserkreis Dortmund-Südwest.

Auch wenn an St. Martin eher Pferde und Gänse angesagt sind, so ließ sich selbst der (Oster?)hase sehen und begrüßte Besucherinnen und Besucher freundlich mit Handschlag.

Heiße Hände bekam die Ballonkünstlerin Uta Wedemeyer, die auf Einladung des Hombruch-Forum e. V. besonders für die jüngsten Gäste des Martini-Sonntags die unterschiedlichsten Ballonfiguren zauberte. Die Tierchen waren so begehrt, dass die Baroperin drei Stunden lang mit dem Aufblasen und Zusammenknoten gar nicht fertig wurde. Dabei entstanden tolle Pferde und Hunde, die Schlange Ka oder Marienkäfer-Armbänder, Blumen, Dinos, Monster ...

... oder auch diese tolle Krake.

Laternen gehören zu St. Martin. So weit ist alles klar. Aber Mona und Philipp zeigten in den frühen Abendstunden, was man mit Feuer und brennbaren Substanzen sonst noch alles machen kann. Ein Genuss für die Augen, der Laien nicht unbedingt zum Nachmachen empfohlen werden sollte ...

Ein Publikumsmagnet war das Kinderkarussell am Hombrucher Marktplatz.

Wie alle Hombrucher Feste präsentierte sich auch der Martini-Sonntag als Veranstaltung, bei der nicht nur die jüngeren Besucherinnen und Besucher, sondern alle Generationen ihren Spaß hatten.

Der bekannte Eichlinghofer Korbflechter Wilhelm Burg zeigte eine große Auswahl seiner handwerklichen Produkte und ...

... demonstrierte auch, wie ein alter Stuhl eine passgenaue neue Sitzfläche erhält.

Höhepunkt des Martini-Sonntags war selbstverständlich wieder der größte Martinsumzug im Dortmunder Süden. Nach dem Ritt durch die Hombrucher Straßen erreichte St. Martin - alias Ariane Kallenbach vom Reitverein Dortmund-Süd - mit seiner vielhundertköpfigen Schar den Marktplatz, auf dem ...

... Bezirksbürgermeister Hans Semmler und Hans-Jürgen Grotjahn (v. l.) vom Stadtbezirksmarketing die Martinslegende vorlasen. Nachdem St. Martin seinen Mantel erfolgreich mit dem Bettler geteilt hatte, wurden 850 leckere Brezeln an die Kinder verteilt, die St. Martin gefolgt waren. Die Brezeln hatte das Stadtbezirksmarketing Dortmund-Hombruch dafür extra bei den Werkstätten Gottessegen backen lassen.