Hombruch bedankt sich für die Bombenentschärfung

Zwei Fernsehteams und Vertreter gleich mehrerer Zeitungsredaktionen, das hat im Sitzungsaal der Bezirksverwaltungsstelle Hombruch eher Seltenheitswert. Aber an diesem 12. November stand auch Außergewöhnliches im Mittelpunkt des Medieninteresses. Der Stadtbezirk Hombruch bedankte sich bei Rainer Woitschek und Karl-Friedrich Schröder. Die beiden Kampfmittelräumer der Bezirksregierung Arnsberg hatten am 3. November 2013 die 1,8 Tonnen schwere Luftmine an der Kieferstraße erfolgreich entschärft.

Der HF-Vorstandsvorsitzende Heinz-Herbert Dustmann, Rainer Woitschek, Bezirksbürgermeister Hans Semmler, Karl-Friedrich Schröder, Achim Kuhli von der Bruderer GmbH und der stellvertretende Bezirksbürgermeister Ulrich Steinmann bei der Ehrung. (Foto: Peter Otworowski/Hombruch-Forum e. V.)

Für die Bürgerinnen und Bürger des Stadtbezirks übergaben Bezirksbürgermeister Hans Semmler und dessen Stellvertreter Ulrich Steinmann wunderschöne Blumensträuße. „Damit möchten wir uns bei Ihnen beiden besonders, aber auch bei allen anderen über tausend Helferinnen und Helfern bedanken, die an der Aktion beteiligt waren“, sagte Hans Semmler. Wegen der außerordentlichen Größe der Bombe mussten 20.000 Hombrucherinnen und Hombrucher für mehrere Stunden den Stadtteil verlassen. Es war die größte Evakuierungsaktion in Dortmund seit Ende des Zweiten Weltkriegs.

Den Dank der Hombrucher Geschäftsleute überbrachte Heinz-Herbert Dustmann, der Vorstandsvorsitzende des Hombruch-Forum e. V., in Form gehaltvoller Flaschen. Und Achim Kuhli von der Bruderer GmbH hatte für die Mitarbeiter der Bezirksregierung zwei Überraschungstüten zusammengestellt. Auf dem Gelände der Bruderer GmbH war die Bombe gefunden und entschärft worden.

Rainer Woitschek und Karl-Friedrich Schröder zeigten sich ob dieser Ehrung hocherfreut. „Das ist schon eine außergewöhnlich seltene Anerkennung unserer Tätigkeit, die wir hier in Hombruch erfahren“, betonte Rainer Woitschek. Für den Truppführer und seinen Kollegen war die Entschärfung der riesigen Bombe allerdings auch eine besondere Herausforderung gewesen. „Aber die meiste Arbeit hatten doch die anderen Helfer“, ergänzte er bescheiden.