Die Geschichte vom Nikolaus

 Wie jedes Jahr besucht der Nikolaus die Hombrucher City und beschert den Kinder auf dem Platz vor der Evangelischen Kirche am Hombrucher Marktplatz Nikoläuse aus Schokolade. Sie wurden von unseren Mitgliedern, dem Schaustellerehepaar Erni und Leo Fichna gestiftet. Der Termin war am Donnerstag, 6. Dezember 2018, 16:00 Uhr am Podest vor der Ev. Kirche am Hombrucher Marktplatz. Initiiert wird die Aktion vom Stadtbezirksmarketing Dortmund-Hombruch und dem Hombruch Forum in Kooperation mit den Schaustellern Erni und Leo Fichna.

Für diese Spende sagen wir an Erni und Leo Fichna herzlichen Dank!

 Peter Otworowski/ Archiv Hombruch-Forum e.V.

Claudia Hiddemann-Holthoff/ Hombruch-Forum e.V.

Doch woher kommt dieser Brauch mit der Weihnachtsgeschichte?

Der Brauch geht zurück auf Nikolaus von Myra. Dieser Bischof ist einer der bekanntesten Heiligen der Ostkirchen und der lateinischen Kirche. Sein Gedenktag ist der 6. Dezember. Dieser wird im gesamten Christentum mit zahlreichen Volksbräuchen begangen. Der Bischof lebte zwischen 270 und 286 nach Christus. Er wirkte im Raum der heutigen Türkei in der kleinasiatischen Region Lykien (heute Demre). Der Name "Nikólaos" bedeutet "Sieg des Volkes". Der Name war bereits in vorchristlicher Zeit gebräuchlich.

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Besonders wird der Heilige nicht durch seine historische Geschichte. Hiernach wurde er mit 19 Jahren von seinem Onkel Nikolaus, dem Bischof von Myra, zum Priester geweiht und dann Abt des Klosters Sion in der Nähe von Myra. Er wurde während der Christenverfolgung 310 gefangen genommen und gefoltert.

Erstes soziales Engagement zufolge verteilte er sein ererbtes Vermögen unter den Notleidenden. 

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Desweiteren ranken sich um Nikolaus verschiedene Legenden, die aus ihm dann den Nikolaus machten, der sich bis heute nahezu legendär ausgewirkt hat.

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Hier wird z. B. von einer Mitgiftspende an einen Mann berichtet, der mangels Mitgift nicht standesgemäß hätte heiraten können. In drei aufeinanderfolgenden Nächten soll Nikolaus dem verarmten Mann je einen Goldklumpen in sein Zimmer geworfen haben. Aufgrund dieser Legende wird der Heilige oft mit drei goldenen Kugeln oder Äpfeln als ikonografischer Heiligen- Attribut dargestellt.

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Dann wird über einen Seesturm erzählt, den Nikolaus zum Schweigen gebracht haben soll, als in Seenot geratene Schiffsleute in ihrer gefährdeten Lage den heiligen Nikolaus anriefen. Dieser übernahm die Navigation, setzte die Segel und flaute den Sturm ab. So wurde Nikolaus zum Patron der Seefahrer.

Er erweckte auch Tote zum Leben. So feierte ein Mann jedes Jahr dem heiligen Nikolaus zu Ehren ein Fest. Der Teufel klopfte bei ihm an und bat, als Pilger verkleidet, um Almosen. Als der junge Sohn des Mannes das Almosen geben wollte, war der Pilger verschwunden. Auch wenn der Junge dem Pilger bis zu einem Kreuzweg nacheilte, konnte er ihn nicht mehr finden. Daraufhin zeigte der Pilger sein wahres Gesicht und erwürgte den Jungen. Als der Vater von der Tat erfuhr, beklagte er sich bei dem Heiligen und fragte, ob das der Lohn für seine Verehrung sei. Daraufhin kehrte der Sohn wieder ins Leben zurück.

Ebenso wurden drei Scholaren, die aus Habgier in Myra getötet wurden, vom heiligen Nikolaus ins Leben zurückgeholte.

Er bestrafte und begnadigte Betrüger, rettete einen ertrunkenen Sohn, bekehrte einen Juden durch das Nikolausbild, führte ein verschlepptes Kind heim. Wie soll es sein. Der Katalog an guten Taten ist nicht abschließend.

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Seine Gabe nach dem Tod Wunder zu bewirken, wirkte fort. So entstand bei der Grablegung des heiligen Nikolaus am Kopfende des Sarkophags eine Quelle mit Salböl und am Fußende eine mit Wasser.

Claudia Hiddemann-Holthoff/ Hombruch-Forum e.V.

In diesem Sinne wünschen wir allen Mitgliedern, Familien und positiven Kooperationspartnern eine schöne legendäre Weihnachtszeit mit nachhaltig positiven Aktionen in der Zukunft.

 Claudia Hiddemann-Holthoff/ Hombruch-Forum e.V.

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